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Sachbeschädigung durch unerlaubtes Umschneiden von gemeindlichen Bäumen durch einen Anlieger in Neudorf

27.10.2021

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Am 25.10.2021 wurde die Gemeinde informiert, dass Schneidearbeiten am Seeweg stattfinden. Das Bauamt beauftragte den Bauhof, die Sachlage vor Ort zu klären. Zu diesem Zeitpunkt war ein Großteil der Bäume bereits von einem Anlieger gefällt worden. Der Bauhof veranlasste das sofortige Einstellen der Arbeiten. Es handelt sich hierbei um insgesamt 8 Robinien aus dem Jahr 1950 mit einer Höhe von ca. 11 m und einem Kronendurchmesser von 5 bis 6 m.

Da sich die Bäume auf gemeindlichen Grund befinden, handelt es sich um eine unzulässige Beschädigung gemeindlichen Eigentums.

Auf Telefonat teilte der Verursacher mit, dass die Bäume innerhalb seines Zaunes standen und er somit der Meinung war, es handle sich um seine Bäume. Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, ist er bereit Entschädigung zu zahlen oder Ersatzpflanzungen zu leisten. Im Übrigen wären die Bäume sehr hoch gewesen und windbruchgefährdet. In der Vergangenheit wären sie von dem ehemaligen Eigentümer zugeschnitten worden, was den Eindruck bekräftigt hätte, es handele sich um Privatbäume. Vor Beginn weiterer Entscheidungen verständigte man sich, zur grundsätzlichen Klärung eine Grenzfeststellung zu veranlassen.

Alle entstandenen Schäden werden dem Verursacher in Rechnung gestellt.

Es wird in diesem Zusammenhang allgemein darauf hingewiesen, dass vor Eingriffen in Natur und Landschaft, insbesondere durch Fäll- und Schneidearbeiten immer die Eigentumsfrage geklärt sein muss. Dies entbindet des Weiteren nicht vor der Prüfung, ob unter Umständen öffentlich-rechtliche Vorschriften, z. B. das Bundesnaturschutzgesetz oder das Bayerische Naturschutzgesetz sowie weitere ähnliche Rechtsgrundlagen, Eingriffe untersagen oder sogar von einer behördlichen Genehmigung abhängig machen.

Kategorien: Rathaus